#meetingpoint5020

24h Live Stream aus der Galerie 5020 Salzburg

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Es wird gespielt was das Zeug hält. Karten, Bingo, Karaoke, … genaueres tba

Mit Lina & Leonie von STUDIO VE

Wir laden Euch ein, mit uns einen Sonntag des gemeinsamen Kochens und Essens zu verbringen. Einen Nachmittag lang beschäftigen wir uns in einem experimentellen Workshop mit Geschmackskombinationen in der pflanzlichen Küche. Ihr braucht keine Vorerfahrung, nur Interesse an der kollektiven Praxis des Kochens und dem kreativen Umgang mit Lebensmitteln.

Für die Umsetzung unseres gemeinsamen Experiments freuen wir uns, wenn jede:r von Euch ein pflanzliches Lebensmittel mitbringt. Am liebsten soll das etwas sein, das Ihr schon in Eurem Kühlschrank habt, etwas Gesammeltes, Gerettetes oder selbst Angepflanztes. Ihr müsst nicht extra etwas besorgen!

Die so entstandenen bunt gemischten Zutaten kombinieren wir nach eigenen Erfahrungen und Grundsätzen des Food Pairing. Dann wird gemeinsam gehackt, gebraten, gegart, mariniert und fermentiert. Daraus entstehen die Gerichte, die abschließend unser gemeinsames Sonntagsessen ergeben.

Webseite > STUDIO VE

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Begegnung und Kennenlernen mit und von teilhabenden Gruppen der Meeting Point Ausstellung Galerie 5020. Ein Treffen für und mit allen die vor Ort sind. Am Abend gibt es eine öffentliche Karaoke Veranstaltung.

Krapfen bachen ab 18:07 h
Krapfen ziehen ab 19:37 h

Krapfen bachen [ˈkrɔp͡fnˈbɔxn] könnte als eine kulinarische Kulturpraxis beschrieben werden, deren Erzeugnisse Gemeinschaften um einen Tisch versammeln lassen. Die Manier, nach der sie verspeist werden, sieht vor, einem beliebigen Gegenüber einen Teil des eigenen Krapfens anzubieten und diesen unter gemeinsamer Anstrengung und Zuhilfenahme je einer Hand pro Person zu „ziehen“ [ˈkrɔp͡fnˈtsiɐxn], den Krapfen also gemeinsam zu (zer-)teilen.

Wir unterhalten uns im Anschluss in gemütlicher Runde über den autor*innenschaftlichen Plural in der Kunst — unter anderem im Kontext des Feminismus

art.project.5020 beschäftigt sich mit den Fragen der Reproduktion von Kunstwerken und wie diese zur Ware wurden. Ausgehend von Walter Benjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner Reproduzierbarkeit“ entwickelten die Schüler*innen des PG Lieferings Projekte, die sich einer singulären Ursprünglichkeit entziehen und sich in Produktionsprozesse einschreiben. Durch diese Herstellbarkeit von Kunst, wird der Zusammenhang zwischen Kunst und Ware neu definiert. Das Bewusstsein dieses Zusammenhangs trat in den Niederlanden des 17. Jh. geprägt durch den Protestantismus, den Imperialismus und frühe Formen des Kapitalismus zum Vorschein.
art.project.5020 spielt mit diesem Wissen, lässt dieses in die Kunstproduktion einfließen und erörtert die Zusammenhänge zwischen Kunst und Ware.
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Die Quardratur der Kreises oder wie das klassische Buchformat in einem Lesekreis Platz findet.

Leser:innen und Bücher tba

Die gruppe19 trifft sich einmal jeden Monat und bespricht spezifische Themen künstlerischer Wirksamkeit, Ideen der Weiterentwicklung oder wann die nächste Karaoke Nacht ist.

Es werden 12 Stunden lang Stoff-Menstruationsbinden von Paulina Krasser genäht und an Besucher*innen verschenkt. Beim Nähen kann gerne mitgearbeitet werden.
Smalltalk über die Periode ist erwünscht.

Zeit: von 10 – 22 Uhr

Anton Maria Moser gibt eine Lesung über seine bekannten und noch entstehenden Literaturwerke.

PAULIS Menstruationsbindennähen 26.05.
näh Performance von 10 - 22h

Meetingpoint

mit AMT_wer-ALLE-wir, gruppe19, (p)rosabeige & Salon Tongue

28. 04. – 11. 08. 2023

In Notsituationen ermöglicht die Versammlung an einem ausgeschilderten Sammelplatz eine erste Bestandsaufnahme noch während des Schadensfalls. Vom Chaos überrumpelte Gruppen treffen sich dort und entwickeln Ad-hoc-Strategien zur Bewältigung der krisenhaften Episode. Meetingpoints sind demnach architektonisch vorgehaltene urbane Plätze, an denen entscheidende, das Kollektiv betreffende Entwicklungen reflektiert werden können. Sie dienen der Verständigung über gegenwärtige Ereignisse und der Entwicklung spontaner Lösungsansätze.

Vier Künstler:innenkollektive unternehmen ein außerökonomisches Projekt der Kollaboration, welches ein starkes Konzept von Präsenz beinhaltet: Lern- und Verlernmethoden, Wirkungszusammenhänge und der gesellschaftspolitische Umgang mit den Forderungen des Alltages werden als verhandelbare Momente des Gemeinschaffens sichtbar gemacht. Die Herstellungsbedingungen und Atmosphären künstlerischer Praxis werden in einem dreimonatigen veränderlichen Ausstellungssetting radikal öffentlich gemacht und als kulturpolitische Frage in den Raum der Salzburger Altstadt gestellt.

Eröffnung am Freitag, den 28.04.23 von 17-22h